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 Anchored in Anchorage, Teil 1

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diddi



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PostSubject: Anchored in Anchorage, Teil 1   Tue Aug 03, 2010 7:08 pm

Nach den schönen winterlichen Australien-Bildern mal ein paar Sommerbilder aus der entgegengesetzten Ecke der Welt:

Heute zeige ich Euch einen Tripreport von meinem Besuch in Anchorage, der allerdings im August 1988 stattfand.
Auf dem Rückweg von einem Japanaufenthalt legte ich in Anchorage einen viertägigen Zwischenstop ein, um die
Propellerschönheiten zu begutachten. Praktisch: Sonntag Abend in Narita abgeflogen und Sonntagmorgen in ANC
angekommen.. Leider war die Terrasse wegen Bauarbeiten geschlossen, so dass ich durch die Scheiben
fotographieren musste. Daher sind auf einigen Bildern geringe Reflexionen erkennbar. Die Bank hatte natürlich
sonntags auch geschlossen, so musste ich meine $Reiseschecks bei der Kofferaufbewahrung und im Buchladen wechseln.
Hatte immer gehört, dass alle Nahrungsmittel in den USA sehr günstig seien, wurde aber in ANC schwer enttäuscht,
alles schweineteuer. Gott sei Dank gab es wenigstens downtown ANC noch einen Fotoladen, der die Kodakdiafilme
zu 36 Aufnahmen verkaufte, bei "Woole" waren nur 24er im Repertoire. Meine Vorräte waren in Japan doch arg
zusammengeschmolzen und in Jodobashi`s Camera Shop in Tokio-Shinjuku waren sie nicht grade billig..

Die Bilder sind noch über "medion-fotoalbum" hochgeladen, es kann sein, dass medion demnächst seine untertänigsten Dienste einstellt.

Hier ist mein Flieger von NRT nach ANC, einige Tage später von ANC über HAM nach FRA erschien sie wieder, auch
dieselbe Crew, die mich nach ANC brachte und auch den Zwischenstop genossen hatte. Die D-ABYR flog mal bei Condor.




Trotz 2 Tage Spotten in NRT erwischte ich erst in ANC eine 747 der Nippoff Cargo, in NRT nur nach Einbruch der
Dunkelheit (so um 18.00 Uhr) zu bewundern.




Korean war reichlich vertreten, hier eine normale PAX-747




Auch der SP schaute vorbei




Und natürlich die Cargoflieger, aber so viel gab es damals nicht davon




BA gab sich täglich die Ehre mit ihren reichlich betagten 747.Bei Ablieferung streikten erst mal die Piloten
um mehr Kohle. BOAC meinte nix mehr Kohle, der Jumbo sei leichter zu fliegen als 707 oder VC-10. So standen mehrere
747 in LHR monatelang am Boden. Damals entstand der Witz: Warum hat die 747 einem Buckel über dem Cockpit?
Damit die Piloten auf ihren Brieftaschen sitzen können..




JAL flog mit PAX 747 und reichlich Cargo 747. Zeitweise standen bis zu fünf JALs gleichzeitig nebeneinander.
Hier in der "Taiwan-Notlösungsbemalung"




Und in voller Bemalung




Wobei wir schon bei den "guten" Chinesen wären, die waren aber selten.




Die 747 der AF waren auch nicht soo viel jünger als die von der BA, aber beide Gesellschaften flogen sie nach 1988 noch jahrelang




Noch eine




Meine erste SAS DC-10 in neuer Bemalung




SABENA war mir schon von unseren zahlreichen Trips nach BRU bekannt, die hatten da aber ähnlich blöde Ankunftszeiten
wie heutzutage die A-330 in BRU




Nun zu den Eingeborenen. Alaska flog damals fast ausschließlich innerhalb des Staates, abgesehen von der Route
nach Seattle. Hoffe, sie konnten da schlafen..




Noch eine vor den dreaded Chugach Mountains als backdrop (wie hab ich das gesagt??)




Auch DC-9-80 waren im Repertoire




Beim Wegrollen




Am nettesten waren die 737-200, die in mixed configuration flogen. Da wurden tolle Sachen eingeladen.
Sie hatten auch entsprechende Schotterpistenausrüstung wie man an dem kleinen Rohr unter dem Triebwerkseinlauf
sehen kann. Im Hintergrund einige der "Northern Dinosaurs"




Gehört auch zu Alaska, wird aber für eine Ölgesellschaft operiert. Hinten eine Emery/Purolator DC-8-63F.




Die auch




und die Dritte




United gab sich mit 2 täglichen Flügen recht bescheiden




Überraschungsgast aus dem Süden, wohl auf dem Weg nach Las Vegas, um das Gold zu verjuxen




Eine Lockheed Hercules der Southern Air Transport




Northwest kam mit etwas heruntergewirtschafteten 727, ex Republic wenn ich mich nicht irre




Es blättert etwas mehr bei der Schwester




Auf dem Weg nach Fernost (oder andersrum) gaben sich die NWA Frachter die Bahnen in die Hand. Da ist wohl mal die
Aufschrift geändert worden




Mal eine Frontalansicht aus dem internationalen Terminal heraus, wo viele Frachter andockten, da die Benutzung als
PAX Terminal wegen der zahlreicher werdenden Nonstop Flüge über die UdSSR stark zurückgegangen war. Mein Flug von
FRA nonstop nach NRT war auch erst seit einer Woche im Flugplan 1988




Und zum Schluss noch zwei NWA




Hinten wimmelt`s von JALs




Heute tut sich da frachtermäßig noch mehr als damals. Ich war jedenfalls von meinem ersten(und bisher einzigen) Besuch
der USA sehr beeindruckt. Ende des ersten Teils, auf das Propellergerümpel müsst Ihr leider noch etwas warten.
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D-ACVK



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PostSubject: Re: Anchored in Anchorage, Teil 1   Wed Aug 04, 2010 11:40 am

Mensch Diddi, Dein Wissen und die herrlichen Bilder dazu ist fantastisch. Es macht immer wieder eine großer Freude, Deine Trip-Reports und Geschichten zu lesen. Danke.

LG

Chris
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diddi



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PostSubject: Re: Anchored in Anchorage, Teil 1   Wed Aug 04, 2010 2:45 pm

Ich vergess` halt in einem Monat mehr über Fliegerei, als andere in ihrem ganzen Leben darüber lernen können.. Laughing

Danke für die Blumen. In Wirklichkeit such ich mir die Texte aus schlauen Büchern raus.

Diddi
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PostSubject: Re: Anchored in Anchorage, Teil 1   Wed Aug 04, 2010 2:56 pm

Wenn wir unterwegs waren hattest Du keine Bücher dabei. Also mal keine falsche Bescheidenheit cyclops
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PostSubject: Re: Anchored in Anchorage, Teil 1   Today at 2:50 pm

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